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Strandpartys 2014 abgesagt – Die aktuelle Lage

Party01Worum geht es?

Seit 5 Jahren organisieren wir gemeinsam mit regionalen Partnern und in sehr guter Zusammenarbeit mit der Stadtverwaltung Velten die Strandpartys am Bernsteinsee in Velten. Das erfolgreiche Konzept der Strandpartys ist vielseitig angelegt und trifft den Geschmack eines breiten überregionalen Publikums. Zwei bis dreimal im Jahr strömen tausende Besucher mit kostenlosen Shuttlebussen zu den Strandpartys, die sich zum kulturellen Höhepunkt in der Region entwickelt haben. Das vielfältige musikalische Angebot und liebevoll in Szene gesetzte Ambiente begeisterte die Besucher jedes Mal aufs Neue.

 

Die stadteigenen Stadtwerke Velten / REG haben nun 2013 als Verwalter die Verantwortung für den Bernsteinsee übertragen bekommen und möchten 2014 keine Strandpartys am Bernsteinsee Velten mehr stattfinden lassen. Als Hauptgrund führt die REG ihr Entwicklungskonzept an, sie will ein Familienfest am Bernsteinsee durchführen. Dieses Konzept und das Konzept der Strandpartys stehen aber in keinem Konflikt zueinander, vielmehr würden sich beide Konzepte ergänzen und eine für den Standort Bernsteinsee positive Entwicklung schneller vorantreiben. Das Kulturangebot würde vielseitiger und die Region bleibt weiterhin interessant. Nicht einmal der geplante Termin für das Familienfest würde mit den geplanten Strandpartyterminen 2014 kollidieren.

 

Trotz dauerhafter intensiver Bemühungen von uns, gemeinsam an einem Tisch zu debattieren, blockt die REG Geschäftsführung bis jetzt komplett ab. Wir fordern persönliche und gemeinsame vernünftige Gespräche, um die Sachlage ergebnisoffen diskutieren zu können.

 

Was können wir und ihr tun?

Wir werden weiterhin versuchen, eure Strandpartys am Bernsteinsee Velten zu retten. Wir versuchen mit den Verantwortlichen ins Gespräch zu kommen, die bis dato jeden Gesprächsversuch abblocken. Wir informieren die interessierte Öffentlichkeit.

 

Ihr könnt uns helfen, indem ihr jetzt die Petition unterschreibt. Online Petition

 

Zusammenfassung bisherige Lage:

Die Standpartys wurden im Januar unter fadenscheinigen Begründungen abgesagt, siehe unseren Artikel:  „Strandpartys 2014 – Stand der Dinge“

 

Wir starten im Februar die Online Petition für den Erhalt der Strandpartys: siehe „Online Petition“

 

Die Aktuelle Lage:

Der Stadtwerke/REG Geschäftsführer Herr Kühne wiederholte nun mehrmals in der Folgezeit in der lokalen Presse die falschen Punkte, die zur Begründung der Absage dienen. Er ließ sich dort zu der öffentlichen Äußerung hinreißen, „das geplante Gespräch wird nichts ändern“. Ob diese Art und Weise, so mit regionalen Unternehmern umzugehen, die im eigenen Risiko einerseits seit über 5 Jahren die Kulturlandschaft der Region bereichern, andererseits die REG bei Ihrer Aufgabe unterstützen, die Entwicklung des Bernsteinsees durch überregionale Werbung voranzutreiben, sei dahingestellt.

 

Bisher gingen wir davon aus, dass weder der REG Geschäftsführung, noch den verantwortlichen Stadtverordneten aus Velten klar ist, welche fatale Entscheidung an dieser Stelle getroffen wurde, da sich das Konzept der Entwicklung des Bernsteinsees und Strandpartys nicht ausschließen, sondern ergänzen. Um den regionalen Bedarf für den Erhalt der Strandpartys als kulturellen Höhepunkt aufzuzeigen, haben wir eine symbolische Onlinepetition ins Leben gerufen. Auch wenn das Petitionsziel nicht erreicht wird, zeigen wir das grosse öffentliche Interesse. Siehe: „Online Petition“

 

Nun offenbarte sich aber schlagartig, was wirklich hinter der Absage der Strandpartys steckt. Stadtwerke/REG Chef Kühne äußert sich wie folgt in der Presse: „..."Der Aufwand war für uns, das Ordnungsamt der Stadt und die Polizei einfach zu groß", resümiert der REG-Chef und fügt hinzu: "Wir alle bemühen uns. Right Now macht dann das große Geld, und die Stadt bekommt nur einen geringen Obolus." Während die Partyveranstalter von Tausenden Gästen den Eintritt kassierten und zudem an den zahlreichen Ständen verdienten, floss nur eine dreistellige Summe in die Stadtkasse....“ siehe Presseartikel Oranienburger Generalanzeiger - Zirkus um den Bernsteinsee vom 04.02.2014

 

An dieser Stelle mal ein offenes Wort. Es kann nach unserer Meinung nicht angehen, dass der Geschäftsführer eines stadteigenen Unternehmens wider besseres Wissen erstens nicht bei der Wahrheit bleibt und zweitens normale Aufgaben der Behörden, die durch alle Steuerzahler bezahlt werden, als leere Argumentationshülse missbraucht. Mögen die falschen Begründungen für die Absage vielleicht auf fehlerhaftem Informationsfluss beruhen, aber an dieser Stelle wurde glatt gelogen! Die Stadt Velten und die REG erhalten vierstellige Summen pro Veranstaltung, selbst wenn die Veranstaltung z.B. wegen schlechtem Wetter nicht stattfindet.  Zweitens werden die Pflichten des Ordnungsamtes und der Polizei durch die Gesetzeslage geregelt. Es gehört zu ihren natürlichen behördlichen Aufgaben, abgeleitet aus dem Versammlungsgesetz, Brandenburgisches Polizeigesetz, Ordnungsbehördengesetz etc. Stellt Herr Kühne dies tatsächlich in Frage, stellt er das Recht auf Versammlung generell in Frage. Drittens werden die Strandpartys im eigenen Risiko ohne öffentliche Mittel finanziert und refinanziert, ganz im Gegensatz zu den von der REG geplanten Veranstaltungen, die den Haushalt der Stadt Velten nicht unerheblich belasten dürften, da die REG ja eine Stadttochter ist und am Ende der Steuerzahler das Risiko trägt.

 

Der anberaumte Gesprächstermin für den 27.02.2014 zwischen uns und den verantwortlichen Veltener Stadtverordneten aus dem Aufsichtsrat und dem Geschäftsführer der REG wurde den Stadtwerken / REG am 14.02.2014 wieder abgesagt. In der Presse war darauf zu lesen Oranienburger Generalanzeiger - "Gespräch mit Right Now geplatzt" vom 18.02.2014:

 

„…Aufgrund der Veröffentlichungen und Aktivitäten, welche sie zu verantworten haben, ist eine zielführende und ergebnisoffene Gesprächsrunde aus meiner Sicht nicht mehr möglich. Begründet der REG-Aufsichtsratsvorsitzende Andreas Noack am Montag die Absage…Bis zum Gespräch am 27.02. hätte ich mir einen Burgfrieden gewünscht. Die Problematik sollte schlichtweg nicht in die Öffentlichkeit getragen werden…

 

Über diese Aussage von Herr Noack müssen wir uns doch sehr wundern. Der REG Geschäftsführer Herr Kühne hatte sich mehrfach gegenüber der Presse geäußert, sogar dem Gesprächsergebnis vorgegriffen, was auch die Presse im gleichen Artikel erkannte:

 

„…Daran hatten sich aber nicht nur die Verantwortlichen von Right Now nicht gehalten, sondern auch REG-Geschäftsführer Michael Kühne. Der hatte in dieser Zeitung gesagt, dass es indem Gespräch nicht mehr darum gehen werde, ob die Strandpartys doch stattfinden…..Von einer ergebnisoffenen Gesprächsrunde, wie sie sich Noack gewünscht hatte war nicht die Rede…“

 

Uns den Termin mit der Begründung abzusagen, dass die Bürger von uns über ein Thema von öffentlichem Interesse informiert werden, während die REG sich darüber mehrfach in der Presse äußert, ist schon mehr als seltsam. Gerade die REG als stadteigenes Unternehmen sollte Presse- und Informationsfreiheit in einer Demokratie zu schätzen wissen.

Wir haben dann per Mail am 15.02.14 an Herrn Noack darum gebeten, den abgesagten Termin wie vorher geplant stattfinden zu lassen. Darauf erhielten wir keine Antwort. Auch ein von uns initiiertes persönliches Telefonat zwischen uns und Herrn Noack am 25.02.14 führte nicht zum Stattfinden des gemeinsamen Gesprächs zwischen uns und der REG Geschäftsführung.

 

Wir werden weiterhin versuchen, ein zielführendes Gespräch mit REG und der Stadt Velten zu erwirken. Ihr könnt uns jetzt helfen, indem ihr die Online Petition unterschreibt.

kostenloser Busshuttle

Damit ihr sorglos und sicher feiern könnt fahren Euch kostenlose Shuttle Busse der Oberhavel Verkehrsbetriebe von vielen zentralen Plätzen und Bahnhöfen Oberhavels zur Strandparty und wieder zurück.

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