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Strandpartys 2014 – Stand der Dinge

You gotta fight for your right to party”, treffender als mit diesem Beastie Boys Zitat kann man die derzeitige Situation kaum beschreiben. Seit fünf Jahren finden die beliebten Strandpartys am Bernsteinsee in Velten statt, nun soll es vorbei sein? Nicht mit uns! Klickt auf „gefällt mir“ und teilt diesen Post so oft wie möglich, damit Eure Belange Gehör finden. Wir werden weiterhin nichts unversucht lassen, doch noch Termine für 2014 zu erwirken. Die Strandpartys für 2014 am Bernsteinsee sind zwar vorerst abgesagt, aber es wird aber am 27.2. ein Gespräch mit allen Verantwortlichen zu diesem Thema geben. Nachfolgend die Informationen zum Stand der Dinge rund um Eure Strandparty.


Wir haben im September 2013 die Strandpartytermine 2014 bei dem seit 2013 neu eingesetzten Verwalter des Bernsteinsees, der Regional Entwicklungs-Gesellschaft kurz REG (Eigentümerin ist die Stadt Velten) wie gewohnt angefragt. Trotz wiederholter Kontaktversuche von uns, gab es über drei Monate keine Rückmeldung von der REG dazu.

 

Mitte Januar teilte uns der REG Chef Hr. Kühne kurz telefonisch mit, dass es für 2014 keine Termine für die Strandpartys am Bernsteinsee gibt. Der Aufsichtsrat der REG hat das einstimmig beschlossen. Alle uns von Hr. Kühne genannten Gründe für die Ablehnung basieren auf falschen Informationen und verdrehten Tatsachen oder stellen das Interesse einzelner Personen über die Belange tausender regelmäßiger Strandparty Besucher. In einem weiteren Telefonat drei Tage später, lehnte Hr. Kühne unsere Bitte um ein klärendes persönliches Gespräch mit der REG Geschäftsführung ab. „Es hat keinen Sinn, die Entscheidung steht fest“ war sein Tenor.

 

Da die REG ein Unternehmen der Stadtwerke Velten (selbst 100%ige Stadttochter) und der Stadt Velten ist, haben wir in der Bürgersprechstunde am 30. Januar, die Veltener Stadtverordneten und die Bürgermeisterin über die Situation mündlich und schriftlich informiert. Der Vorsitzende des REG-Aufsichtsrats, Hr. Noack, äußerte hier zwar auch, dass die Entscheidung fest steht, stellte aber ein persönliches Gespräch zwischen uns und der REG Geschäftsführung in Aussicht. Wir haben deshalb Hr. Noack am 31. Januar kontaktiert und haben nun einen Gesprächstermin am 27. Februar. Die Veltener Bürgermeisterin Frau Hübner sicherte uns in einem persönlichen Gespräch weiterhin telefonisch zu, dass ein unvoreingenommener Dialog möglich sein sollte, ohne das Ergebnis des Termins am 27.2. im Vorfeld festzulegen.
Zeitgleich geistern verschiedene Artikel durch die regionale Presse in Oberhavel. Hier werden zunächst die falschen Informationen zur Begründung wiederholt und für uns neue später offenbart.

 

Die Strandpartys gehen länger als genehmigt“ - Falsch: genehmigt bis 3 Uhr, Ende 3 Uhr. Das kann durch das Ordnungsamt und tausende Strandpartybesucher bezeugt werden.

 

Nach der Party liegen überall Glasscherben am Strand“ – Falsch: Es wird gar kein Glas auf den Strandpartys verkauft, die Personenkontrollen am Einlass verhindern, dass Glas während der Veranstaltung auf das Gelände gelangt. Ein Reinigungsteam fängt sofort nach jeder Veranstaltung an, den gesamten Strand zu säubern. Die Abnahme des Geländes erfolgt durch einen Mitarbeiter der REG mit schriftlichem Übergabeprotokoll und beidseitigen Unterschriften. Nachbesserungen werden falls nötig, vorher sofort ausgeführt. Hier gibt es absolut gar keinen Spielraum für uns etwas zu vergessen oder nicht ordnungsgemäß zu reinigen.

 

Es gibt zu viele Lautstärkebeschwerden von Anwohnern“ – Falsch: Erstens wird die Einhaltung der genehmigten Lautstärkewerte durch Messungen protokolliert und durch das Ordnungsamt überwacht. Zweitens gibt es die Beschwerden von genau zwei Beschwerdeführern, meist schon vor der Veranstaltung an sich. Zum einen von einem selbst ernannten zugezogenen privaten Früh-Pensionär und „Ritter der Stille“, der gegen Autobahn-, Straßen-, Zug-, Flug-, Tier-, Sportplatz-, Kinder-, und natürlich Partylärm kämpft. Zum andern von den Eheleuten und Veltener Stadtverordneten Hr. und Fr. Wunderlich, die schon ihren Wahlkampf auf der Liste der „Freien Wähler“ darüber führen, dass sie dies hier und das da verhindert haben und nicht darüber, dass  etwas mit ihrer Unterstützung geschaffen wurde.  

 

Es sollen zwei Familienfeste (Schluss 24 Uhr) am Bernsteinsee stattfinden, das Bernsteinsee Konzept soll sich mehr auf Familien ausrichten“ – Das finden wir super, warum auch nicht? Der Sommer hat 15 Wochenenden, da können vier Veranstaltungen nebeneinander problemlos bestehen. Zwei Feste für Familien mit Kindern und zwei Strandpartys sind für die Region der Schritt in die richtige Richtung. Ein breites kulturelles Angebot ist ein Aushängeschild für eine Stadt. Wir sehen hier keinen Widerspruch, vielmehr unterstützen wir dieses Vorhaben gern. Was wir nicht verstehen, ist der Ausschluss der 18 bis 40 Jährigen, die zu tausenden jedes Jahr die Strandpartys gern auch als Familien besucht haben. Hier sollte dringend nochmal über die Definition des Begriffs „familienfreundlich“ nachgedacht werden. Solche nicht miteinander konkurrierenden Konzepte gegenseitig auszuschließen erscheint so wenig sinnvoll, wie Fußball zu verbieten um Eiskunstlauf zu fördern.

 

Das Ordnungsamt Velten und die Polizei haben während der Strandpartys zusätzliche Aufgaben“ – Natürlich!: Das ist bei jeder Großveranstaltung so und absolut richtig. Dafür zahlen wir, Ihr, einfach Jeder in diesem Land Steuern! Das kann wohl kaum allen Ernstes als Grund für eine Absage seitens einer der Stadt verpflichteten Institution angeführt werden.

 

Dann scheint sich aber doch noch der wahre Gedankengang hinter der vorläufigen Absage zu offenbaren. Hr. Kühne äußert in einem lokalen Presseartikel, „dass er viel Arbeit mit der Veranstaltung hat, nur einen dreistelligen Betrag bekommt und wir so ganz nebenbei ohne viel Aufwand das große Geld machen. Man will seitens REG und Stadt weg  vom Kommerz und etwas für den kleinen Geldbeutel machen.“Falsch: Erstens bekommen REG und die Stadt einen vierstelligen Betrag pro Veranstaltung. Zweitens sind die Eintrittspreise mit null (Eintritt frei), fünf und zehn Euro inklusive der kostenlosen Shuttlebusse für den erwähnten schmalen Geldbeutel knallhart kalkuliert. Drittens liegen die Kosten für eine Strandparty je nach Motto bei rund 45.000,- bis 50.000,- Euro und der Break Even (inklusive Gastronomieeinnahmen) bei ca. 3100 Besuchern im Schnitt. Knapp 8.000,- Euro Kosten fallen für uns an, wenn eine vorbereitete und beworbene Strandparty wegen schlechtem Wetter abgesagt werden muss. Zu jeder Strandparty müssen zwei Monate intensive Vorarbeit von unserem gesamten Team geleistet werden. Dass hier kein „schweres Geld“ im Schlaf verdient wird kann sich wohl jeder selbst ausrechnen, bei 3500 durchschnittlichen Besuchern pro Strandparty. Das Risiko liegt ganz allein auf unserer Seite. Wir hoffen nicht, dass „Gier und Neid“ die neuen Eigenschaften werden, mit denen man die Mentalität in Deutschland an sich in den nächsten Jahren charakterisieren wird, obwohl diese Tendenzen seit längerem leider weitläufig zu beobachten sind.

 

Was uns persönlich wirklich ärgert. Die REG erst 2013 als Nachfolger der Firma Dussmann zum Verwalter des Bernsteinsees ernannt, partizipiert von Eurer Strandparty genauso, wie alle andern Pächter am Bernsteinsee. Die REG freut sich öffentlich in der Lokalpresse über Rekordeinnahmen aus dem Badebetrieb in der Saison 2013 in Höhe von 135.000,- Euro und schmückt sich mit dem Erfolg, den in den Vorjahren andere vorbereitet haben! Zu jeder Strandparty hat die überregionaler Werbung mit einem Budget von 5000,- bis 8000,- Euro den Bernsteinsee auch populärer und regional bekannter werden lassen, während seitens der REG als Verwalter kein müder Cent bisher dafür ausgegeben wurde. Auch diese Tatsache wird einfach unter den Tisch gekehrt.

 

Wir werden uns in den nächsten Wochen stark machen, dass es doch noch Eure Strandpartys in 2014 am Bernsteinsee geben wird. Ihr könnt uns dabei helfen. Jede einzelne Aktion und Stimme zählt! Klickt auf „Gefällt mir“, teilt diesen Artikel auf Facebook und schick den Link per Mail an Eure Freunde und Bekannten weiter. Wir bereiten derzeit eine Online Petition vor, also wacht auf aus dem Winterschlaf und haltet Euch bereit, wenn Ihr auch wollt, dass wir im Sommer 2014 am Bernsteinseestrand weiterhin unsere geliebten Strandpartys gemeinsam feiern können.

kostenloser Busshuttle

Damit ihr sorglos und sicher feiern könnt fahren Euch kostenlose Shuttle Busse der Oberhavel Verkehrsbetriebe von vielen zentralen Plätzen und Bahnhöfen Oberhavels zur Strandparty und wieder zurück.

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